bannbrechend – bahnbrechend

Heute bekam ich eine Antwort auf eine Mail in der das Wort „bahnbrechend“ vorkam – was gar nicht verwunderlich ist, weil ich dieses Wort in der vorherigen Mail verwendet habe – allerdings falsch geschrieben als „bannbrechend“. Erst durch diese Mail wurde mir dieser Fehler – der keiner ist – bewusst, worauf ich innerlich und äußerlich sehr schmunzeln musste…

Als ich nach dem bann-brechenden Gespräch dies als eben solches bezeichnete [was aus vollem Herzen kam, sowohl das was ich sagte, als auch die Bezeichnung dafür] war ich zu 100% davon überzeugt, dass der Wortstamm der Bann ist, der gebrochen wurde, denn so war es. Ich habe aus meinem Herzen genau das gesagt, was ich empfand und wie es ist, in mir, aus mir heraus und so kam es auch an. Es kam genau das an, was ich gesagt hatte, ohne Missverständnisse, einfach deshalb, weil es exakt das war, was in mir war [bzw. durch mich sich ausdrücken wollte]. Das war so erleichternd, dass es schon fast wieder witzig ist, denn was soll schon sein, wenn man genau das was sich durch einen ausdrücken möchte, einfach so, völlig ungefiltert ins Außen schickt?

Die ungefilterte Wahrheit dessen was ist!

Der Wortstamm laut Duden ist bahn-brechend, also die neuen Wege, die sich anbahnen… „eine gänzlich neue Entwicklung einleitend, umwälzend“ also auch passend…

So wird wieder einmal offenbar: egal wie man sich nähert, das Ziel bleibt das Selbe und das „falsch“ wird zum „richtig“…

 

Auch lustig: das Wort wurde 1887 in den Duden aufgenommen, dem Jahr in dem Swami Sivananda geboren wurde [nur so, als weitere sinn-lose Information 😉 ]

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