Kann es so einfach gewesen sein?..

Niedrige (weil von unten kommende), aber destruktiv ausgelebte Kraft verletzte einst mein Herz.

Das verletzte Herz verschloss und verbarrikadierte sich wie ein Igel hinter dem Stachelpanzer.

Es ´dachte´ bei sich: Kraft kann nur destruktiv sein. Auf Kraft ist kein Verlass. Kraft verletzt wie ein Messer.

Das Herz verurteilte damit die Kraft an sich. Sie wurde ihm immer mehr suspekt, nicht mehr willkommen geheißen..

Das Herz war zu jung und zu zart, um zu erkennen, dass es sich mit diesen unbewussten, das heißt im Unausgesprochenen gebliebenen Urteilen, unmerklich von seiner eigenen Energiequelle abtrennte.

Eine viel spätere Folge davon: Burn out.

Das Licht braucht, um zu brennen, genug Treibstoff.

Am Treibstoff ist nichts falsch, er wird bloß oft unwillentlich und unwissentlich destruktiv eingesetzt, sodass er Brandwunden hinterlässt.

Kein Feuer anzuzünden oder sich aus eigener Kraftquelle zu verbannen ist kein Ausweg, sondern eine schmerzhafte Selbstbestrafung..

Aber zum Glück ist das Leben nicht so blind, wie dieser unbewusste Anteil in mir so lange gewesen ist, und erinnert stets und konsequent an die noch nicht gesehenen und damit nicht geheilten Wunden. DANKE DIR, LEBEN!

 

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